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| Sexreportagen
- Orgasmus
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Orgasmus
- Der Gipfel der Lust
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Der Begriff
"Orgasmus" stammt vom griechischen Wort "orgon"
und bedeutet: "etwas heftig verlangen". Der Orgasmus
ist der Höhepunkt des sexuellen Erlebens beim
Geschlechtsverkehr, bei gegenseitiger Stimulation oder durch
Selbstbefriedigung. Er ist mit sehr intensiven und angenehmen
Gefühlen verbunden, bei denen eine vorher aufgebaute
Spannung und Erregung schlagartig abgebaut wird und diese in
Gefühle von Wohlbehagen und Befriedigung ein- münden. Während
dieser kurzen "Hoch- |
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Zeit" kommt es neben starkem
Herzklopfen, steigendem Blutdruck und eftigem Atmen auch zu
unwillkürlichen Muskelkontraktionen - im Genitalbereich, aber
auch im übrigen Körper. Beim Mann
ist der Orgasmus fast immer verbunden mit einem
Samenerguss. Bei ihm dauert es nur wenige Sekunden, während
er bei einer Frau sehr viel länger anhalten kann. Darüber
hinaus ist die Frau auch in der Lage, mehrere Orgas- men
(Multipler O.) in kurzer Zeit hintereinander zu haben.
Beim Mann tritt nach dem Samenerguss zunächst eine
sogenannte Phase der "Rückbildung" ein,
schließlich werden mindestens siebzehn Drüsen
gleichzeitig |
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entleert, und diese sind normalerweise
erst
nach Ablauf einiger Zeit neu "geladen". Indianerfrauen
bezeichnen den Orgasmus als "immer
wiederkehrende Glückseligkeit", die
Franzosen nennen ihn "Den kleinen Tod"
("le petit mort"), bei uns ist ein eher
nonchalantes "Es kommt mir." gängig.
Ein Orgasmus ist niemals als Beweis einer Liebe
oder als Bestätigung von Manneskraft oder höchster
Weiblichkeit zu verstehen. Denn Liebe allein
bringt den Orgasmus genauso wenig zustande wie
sexuelle Virtuosität. Wohl kann aber Vertrauen
und Geborgenheit die Orgasmusfähigkeit stärken.
Arger, Frust und |
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Missverständnisse
hingegen können Schuld daran sein, dass es nicht gelingt,
sich sexuell gehen zu lassen. Auch ständige
"sexuelle Gefälligkeiten" (Fachjargon -
Gefälligkeitssex) dem Partner gegenüber führen
nicht nur zur Entfremdung den eigenen Bedürfnissen
gegenüber, sondern es fehlt
auch die wirkliche "Hitze vor dem
Gefecht". Große Intensität und
Leidenschaft erlangen Sie nicht durch |
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Anpassung sondern hauptsächlich durch
"Selbstbewusste Offenheit". Wichtig ist daher, die eigenen sexuellen Bedürfnisse
zu kennen, sie klar auszusprechen und dann
mit dem Partner auch auszuleben. Der
gemeinsamen Glückseligkeit steht dann
nichts mehr im Wege. Eine
uralte sexuelle Legende ist der
Glaube, dass beide Partner |
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zur selben
Zeit einen Höhepunkt erleben müssen.
Manche Pärchen halten nur dies für
einen "richtigen" Orgasmus
und ein Zeichen dafür, dass man
sexuell auch zueinander passt. Sie bemühen
sich darum, möglichst gleichzeitig
"zu kommen", um das Ideal
des "Ineinander-Aufgehens"
zu erreichen. Ihre Bemühungen sind
manchmal von Erfolg gekrönt. Tatsächlich
ist es jedoch keinesfalls als
Misserfolg zu bewerten, wenn nur
ein Partner
einen Orgasmus hat, oder wenn der Höhepunkt
des einen sehr viel später erfolgt
als jener des andern, sondern dies ist
eher der Normalfall. Die
unterschiedlichen männlichen und
weiblichen Reaktionsweisen, die Nichtübereinstimmung
von Rhythmus und Verlauf der
Erregungskurve bei Mann und Frau, sind
normale und biologische Vorgänge.
Sie verschmelzen vielleicht mehr
"ineinander", wenn Sie sich
"danach" ins Auge blicken
und die Intimität dieses Glücksgefühls
gemeinsam auskosten. |
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