Kamasutra die 2. !

Bezüglich der Liebesspiele nennt das Kamasutra eine große Anzahl von Regeln oder Lebensweisheiten. Auch über die Rolle und das unterschiedliche Empfinden von Mann und Frau während des Aktes, eröffnet das Werk teilweise hochphilosophische Gedanken. Instinktiv ist zwar jeder Mensch in der Lage den Geschlechtsverkehr auszuüben, aber in dem wie liegen die Unterschiede. Die Schulung dieses Lebensbereiches macht den Menschen glücklicher, da er die Vereinigung besser genießen kann….

 

Arbeit haben wir im Leben schon genug, da wollen wir uns bei Sex und Liebe nicht auch noch anstrengen müssen. Schön und gut, nur ist Bequemlichkeit, um nicht zu sagen Faulheit, ein Antagonist zu Lust und Sex. Wer all zuviel und gerne auf der bequemen Couch sitzt, wird alsbald seinen Popo auch nicht mehr für “anstrengenden” Sex aus der Couch heben. Dazu kommt, daß Sex in unserer Gesellschaft immer öfters als eine art Ersatzbefriedigung für ein lustloses, fremdbestimmtes Leben vollzogen wird und gar nicht aus Lust heraus begangen wird.

     

     

Das Werk ist also kein Buch über Sex. Vielmehr beschäftigt es sich mit der elementaren Bedeutung, die die Benutzung all unserer Sinne für ein harmonisches Leben hat im Sinne der Hindus wohlgemerkt! Die Einteilung der Geschlechtsteile im Kamasutra vermag uns daher etwas merkwürdig vorkommen, aber verstehen wir sie einfach als Teil des vermeintlichen Regelwerkes, das nur Hilfen geben soll. Außerdem ist zu bedenken, dass zu jenen Zeiten, in denen das Kamasutra verfasst wurde, noch nicht so viel wissenschaftliche Sexualforschung betrieben .

 

 

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