Porno

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Aber das konnte mir egal sein. Kaum hatte ich es mir bequem gemacht, da nahte auch schon die Kellnerin und räumte das Geschirr ab. Sie war nett anzuschauen. Das schien sie auch ganz genau zu wissen. Sie stand mir direkt gegenüber und musste sich recht weit nach vorn beugen, um die leere Kaffeetasse zu erwischen. Das hätte sie zwar auch wesentlich einfacher haben können, aber nur so konnte sie mir diesen netten Einblick in ihre Bluse bieten. Dort schaukelten zwei hübsche Glocken hin und her. Sie schien zu der Sorte zu gehören, die genau wusste, wie man sein Trinkgeld aufbessert. Gern hätte ich auch mal hineingegriffen. Mal sehen, vielleicht ließ sich da was machen, bezüglich heute Abend einen heissen Porno schauen.
Sie hatte meinen bewundernden Blick natürlich bemerkt und so setzte sie noch eins drauf. Sie versuchte, auch noch die Zeitung zu erhaschen, die mein Vorgänger hatte liegen lassen. 

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  • Dazu musste sie sich so weit über den Tisch beugen, dass ich sogar ihre Brustwarzen erblickte. Fast so groß wie mein Handteller und erregend dunkelrot. Wirklich ein sehr hübscher Anblick. Dazu lächelte sie auch noch, wissend und verführerisch. Als ihre Hand die Zeitung erreichte, legte ich meine auf ihre und lächelte zurück. Eigentlich hatte ich es nur getan, um noch einen Augenblick länger ihr Alpental bewundern zu können, aber nun sagte ich: "Die möchte ich aber gern erst mal lesen." "Aber natürlich ich sehe gerne einen guten Porno, der Herr, dann komme ich nachher halt noch mal vorbei." Nun lächelte sie etwas spöttisch. Ich bestellte mir etwas zu trinken und widmete mich der Zeitung. Das Möchtegern-Intellektuellen-Zeitgeist- Blättchen war zwar nicht ganz mein Fall, aber an diesem schönen Tag konnte mir nichts die Laune verderben. 

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Offensichtlich verwechselte sie mich mit irgend jemandem. Sie war sehr schlank. Kenner wie ich bevorzugen ja inzwischen die etwas Fülligeren. Die Kellnerin von vorhin entsprach wesentlich mehr meinem Wunschtyp als diese hier, aber irgend etwas fesselte mich dieser Porno. Ihre rötlichen Haare trug sie kurz und glatt. Das Kostüm wirkte so schlicht wie teuer. Für eine Geschäftsfrau war sie etwas zu jung, sie wirkte nicht älter als 20 oder 21. Studentin mit wohlhabenden Eltern könnte am ehesten zutreffen. Dazu würde auch der schüchterne Eindruck passen, den sie auf mich machte. "Darf ich?" Sie deutete auf den freien Stuhl. "Natürlich, aber ... " "Es ist nett, dass Sie so lange gewartet haben. Aus Ihren Briefen hatte ich eher den Eindruck, dass sie etwas cholerisch wären." Aha, eine Briefbekanntschaft. Kein Wunder, dass sie mich verwechselt hatte. 

Ich schaue fast täglich einen Porno. 

Ihre Wohnung war recht einfach eingerichtet. Ich ließ mich auf das große Sofa sinken. Mein Geiler Blick streifte durchs Zimmer. Nicki, so hieß das kleine Fräulein, stand an der kleinen Bar und mixte den versprochenen Martini. Lächelnd wandte sie sich um. "Hier bitte." Sie reichte mir mein Glas. "Du machst schon den ganzen Tag einen so angespannten Eindruck. Das beste wird wohl eine chinesische Massage sein! Dreh dich mal zur Seite!" Gehorsam drehte ich mich um. Damit hielt sie sich aber nicht lange auf. Ihre Finger glitten durch mein Haar, dann hinunter an meinen Kragen. In Sekundenschnelle war ich meine Krawatte los und wir machen den PORNO an. Sie knöpfte mein Hemd auf und kraulte meine Brust. Ihr Atem traf mich stoßweise im Genick. Ich war mehr als überrascht. Eben war sie noch das sensible Mädchen, das sich stundenlang mit einem Mann nur über Bilder und Bücher unterhält, und nun fing sie an, mich auszuziehen. Mein schlechtes Gewissen regte sich wieder. Ob sie zu verklemmt war, um mit einem Mann zur Sache zu kommen, und nun, durch irgendeinen Zufall oder mit dem Mut der Verzweiflung gegen diese Verklemmtheit ankämpfte? 

 

 

 

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