| |
O |
| ONANIE: |
|
Selbstbefriedgung.
Ursprünglich vom Namen Onan abgeleitet. (Bibel,
1. Buch Mose). Onan sollte die Witwe seines
Bruders schwängern. Doch er verspritze seinen
Samen auf den Boden. Der Begriff Onanie ist
demnach eher unpassend. |
| ORAL/ORAL-VERKEHR: |
|
Befriedigung mit dem Mund.
Siehe Fellatio. |
| ORGIE: |
|
Siehe Gruppensex. |
| OUTDOR-SEX: |
|
Sex ausserhalb des Hauses -
also im Freien. |
| |
P |
| PARAPHILIE: |
|
Wissenschaftlicher Ausdruck
für Perversion (siehe dort). |
| PEEP-SHOW: |
|
Eine Frau vollführt einen
Striptease, räkelt sich auf einem (meist)
drehenden Bett und lässt dabei Männer zusehen,
die (meist) allein in Kabinen sind und
(häufiger) bei dem heissen Anblick wichsen. |
| PERVERS/PERVERSION: |
|
Ein von der Norm
abweichendes (sexuelles) Verhalten. Den schmale
Grat zwischen Normalen und Perversen hat der
Schriftstellern J.D. Salinger so beschrieben:
"Der Perverse hat Angst vor seinen Dämonen,
während der "Normale" sich der dunklen
Seite seiner Sexualität zu öffnen vermag." |
| PETTING: |
|
Befriedigung mit der Hand. |
| PHALLUS: |
|
Penis, das männliche
Geschlechtsteil. Auch Schwanz, Pimmel ...
genannt. |
| PORNO/PORNOGRAPHIE: |
|
Der Begriff kann nicht
einmal in einschlägigen Handbüchern geklärt
werden. Das Wort tauchte 1769 bei Restif de la
Bretonne auf und bezog sich auf Schriften zur
Prostitution. Um 1806 wurde das Wort im Sinne von
Schriften benutzt, die die soziale Ordnung
durcheinander brachten und gegen die gute Moral verstießen. Ursprünglich war darunter auf gut
deutsch "Nuttenliteratur" zu verstehen. |
| PORNO LALIE: |
|
Ein vom Anthropologen
Bornemann geprägter Begriff, der den Zwang
umschreibt, obszöne Wörter aussprechen zu
müssen - und das als Ersatzhandlung Porno. |
| PRANGER: |
|
Folterwerkzeug aus dem
Mittelalter, das heute in der S/M-Szene eingesetzt wird.
Arme, Beine und Hals werden mit Eisenschlingen
gefesselt. |
| POTENZ: |
|
Die Fähigkeit des Mannes,
sein Glied zu versteifen. Gegenteil von Impotenz. |
| PEDICATIO: |
|
Analkoitus. Siehe Anal. |
| PRÄSERVATIV: |
|
Dünne Gummihaut, die dem
Penis angepasst ist. Schützt vor ungewollter
Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten. Auch:
Condom, Kondom, Gummi, Pariser,Verhüterlie,
Überzieher ... genannt. |
| PROMISKUITÄT: |
|
Geschlechtsverkehr mit
häufig wechselnden Partnern. |
| PROSTITUTION: |
|
Gewerbsmässige Hingabe des
eigenen Körpers für sexuelle Zwecke. Siehe auch
Sakral-Prostitution. |
| |
Q |
| ??? |
|
Sollten Sie etwas wissen, schreiben Sie uns ... |
| |
R |
| REMOTA-SAMMLUNG: |
|
Ist ein Teil einer
Bibliothek, die der Öffentlichkeit nicht
zugänglich gemacht wird. In früheren Zeiten hat
man die Betreuung nur einem gefestigten
Bibliothekar älteren Jahrgangs mit geordneten
Familienverhältnissen anvertraut. |
RIMMING/REAMING:
|
|
Siehe Zungenanal. Wird in der
Schwulenszene benutzt. |
| ROLLENSPIELE: |
|
Diese Spiele werden allein
durch die Phantasie der Sexpartner bestimmt.
Jeder kann jeden Part übernehmen, z.B.: Der Mann
wird zur Frau, die Frau zum Mann,
Lehrer-Schüler, Arzt-Patient ... |
| RUBENSDAME/-FRAU: |
|
Nach dem Maler Rubens, der
seine Vorliebe für mollige, vollschlanke, dicke
oder gar fette Frauen durch seine Bilder zum
Ausdruck brachte. |
| |
S |
| SAKRAL-PROSTITUTION: |
|
Sakrale, also religiöse
Hingabe des eigenen Körpers für sexuelle
Zwecke. Priesterinnen alter Religionen im antiken
Griechenland, Indien usw. |
| SADISMUS: |
|
Ist das Lustempfinden durch
Austeilung von Schmerzen. |
| SADO/MASO
(S/M): |
|
Siehe Masochismus und Sadismus. Die Person, die die
Sadistenrolle übernimmt, bestimmt das Geschehen.
Sie befiehlt, beschimpft, straft usw. Ist es der
Mann, so nennt man ihn Herr, Dominus, Meister
o.ä. Ist es die Frau, so nennt man sie Herrin,
Domina, Meisterin ... Die Person, die die
Masorolle übernimmt, lässt sich bestrafen,
beschimpfen, schlagen etc. Ist es der Mann, so
nennt man ihn Sklave, die Frau wäre die Sklavin. |
| SCATOLOGIE/SKATOLOGIE: |
|
Das Spielen mit Kot. |
| SCHWARZES
STUDIO: |
|
Hier werden S/M-Spiele veranstaltet. |
| SELBSTBEFRIEDIGUNG: |
|
Auch Onanie, Masturbation oder Wichsen genannt. Siehe
dort. |
| SLING: |
|
Eine Schaukel, meist aus
Seilen oder Leder, die an der Decke oder zwischen
Pfosten hängt. Man legt sich auf Bauch oder
Rücken hinein und kann sich auf verschiedenste
Weise verwöhnen lassen. |
| SODOMIE: |
|
Sex mit Tieren. Den
Einwohnern von Sodom nachbenannt, jenen,
"die es selbst mit Engeln treiben
wollten"; unterdes ein zumeist
umweltbedingter Geschlechtsverkehr - etwa bei
Schäfern, Kavelleristen, Hirten etc. |
| SOFT-SEX: |
|
Schmusen, Küssen, Petting, manchmal auch Oralverkehr, aber ohne Koitus, Natursekt, Kaviar usw.. |
STRECKBANK:
|
|
Folterinstrument aus dem
Mittelalter. Findet in der S/M-Szene Verwendung. Hierbei
wird ein Partner auf eine Bank geschnallt, an
Armen und Beinen gefesselt und an beiden Enden
"langgezogen". |
| SUBLIMIERUNG/
SUBLIMATION: |
|
Die Bewältigung durch
Ablenkung der sexuellen Triebkräfte von
sexuellen Zielen weg auf höhere kulturelle
Ziele. |
| SUCCUBUS/SUKKUBUS: |
|
Ist ein weiblicher Dämon,
der vorwiegend nachts einen Mann aufsucht, um so
lange zu reizen, bis er einwilligt, mit ihr Sex
zu haben. |
| SWINGER/SWINGEN: |
|
Swingen = Partnertausch. In
Swingerclubs treffen sich Paare, die ihre Partner
tauschen, oder beim Sex der anderen zusehen, bzw.
Gruppensex miteinander ausüben. |
| |
T |
| TABELDANCE: |
|
Hierbei tanzen Frauen an
oder auf Tischen, strippen. Meist ist das
Berühren der Tänzerin unerwünscht. |
TEEN/TEENY:
|
|
Ein Teen(y) ist ca. 18
Jahre jung, oder knapp älter. |
TELEFONSEX:
|
|
Sex am Telefon. Hierbei
spielt die Phantasie und die Stimmen der
beteiligten Sexpartner eine entscheidende Rolle.
Es kann durch Masturbation zum Orgasmus kommen. |
| TOSSING: |
|
Sex mit einem/r Fremden.
Also Spontansex. |
TOYS:
|
|
Sex-Spielzeuge. Z.B.
Penisring, Vibrator, Liebeskugeln usw. |
| TRANSVESTIT/TV: |
|
Ein Mann, der sich wie eine
Frau kleidet, schminkt und benimmt. |
| TRANSSEXUELL: |
|
Ein Mensch, der in den
falschen Körper hinein geboren wurde. Er
empfindet und fühlt wie das andere Geschlechts.
Die moderne Medizin ermöglicht diesen Menschen
eine chirurgische Umwandlung. |
| TRIO/TIOLE/TRIOLENSEX: |
|
Tri = Drei. Drei Personen
haben Sex miteinander. |
| |
U |
| URIN-SPIELE: |
|
Siehe Natursekt/NS. |
| |
V |
| VAGINA: |
|
Weibliches Geschlechtsteil,
welches (u.a.) zur Aufnahme des Penis (Schwanzes,
Pimmels ...) beim Geschlechtsverkehr dient. Auch
Möse, F(V)otze, Schnecke ... genannt. |
| VERBALEROTIK: |
|
Stimulation durch Worte.
Siehe Telefonsex. |
| VERGEWALTIGUNGS-SPIELE: |
|
Hierbei erlaubt die Frau
dem Mann, sie zu vergewaltigen. |
| VIAGRA: |
|
Medizinisches Präparat zur
Steigerung der Potenz. |
| VIBRATOR: |
|
Künstlicher Penis aus
Gummi, Latex, Metall o.ä. |
VOYEUR:
|
|
Eine Person, die sich durch
Beobachtung sexuell erregt. |
| |
W |
| WEISSES
STUDIO: |
|
Klinikraum für
Doktorspiele. Man kann in einem gynäkologischen
Stuhl Untersuchungen machen, oder eine
Darm-Spülung o.ä. verabreichen lassen. |
| WICHSEN: |
|
Auch Onanie, Masturbation oder Selbstbefriedigung genannt. Siehe
dort. |
| |
X |
| XXX: |
|
Abkürzung für Pornografie und Hardcore. Z.B.
XXX-Videos, in denen Geschlechtsverkehr gezeigt
wird. |
| |
Y |
| YABYUM: |
|
Edelbordell in Amsterdam. |
| |
Z |
| ZUNGENANAL: |
|
Der After wird geleckt
(Arschlecken). |
| ZWITTER: |
|
Siehe Hermaphrodit. |